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63 jährige Kundin mit bds. welliger Netzhaut und verdickter Makula

Lieber Herr Dr. Torrent, liebe Forumsteilnehmer,

ich möchte Ihnen einen Fall zur Mitbeurteilung vorstellen.

Es handelt sich um eine 63 jährige Kundin. Sie berichtet über eine seit circa sechs Jahren bestehende Pollenallergie und nimmt dagegen Antiallergika ein. Allgemeine Erkrankungen sind ansonsten nicht bekannt. Die Kundin kam mit dem Wunsch nach einer neuen Brille, woraufhin wir zusätzlich ein OCT durchgeführt haben.

Visus:

OD 1,2
OS 1,2     bino: 1,6

Refra:

OD: +4,50 -2,00 150

OS: +5,00 -1,75  108

Add.:2,50

CIOP:
OD 15,2 mmHg
OS 15,9 mmHg

Pachymetrie:
OD 526 µm
OS 522 µm

Fundusbilder konnten leider nicht ausreichend aufgenommen werden, sodass eine Beurteilung des Arterien Venen Verhältnisses sowie der Papillenrandschärfe an aufgenommenen Bildern nicht möglich war. Auch die vertikale und horizontale Exkavation konnten nicht gemessen werden, da kaum eine Exkavation vorhanden war.

Im Bereich der Makula zeigte sich eine leichte epiretinale Gliose. Außerdem fiel eine zentral etwas dickere Makula auf. Die Ganglienzellschicht ist dabei unauffällig und im grünen Bereich. Zusätzlich zeigt sich eher peripher eine wellige Netzhaut, die wir nicht sicher einordnen können.

Meine Fragen an Sie:
Was ist Ihre Einschätzung zu diesem Befund?
Würden Sie eine augenärztliche Abklärung empfehlen?
Falls zunächst keine augenärztliche Vorstellung erfolgen sollte, nach wie vielen Monaten würden Sie eine Verlaufskontrolle empfehlen?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Einschätzung und liebe Grüße aus Eberswalde.

Marvin Marchwat

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