KI-Screening und Telemedizin
Einsatzgebiete
Die Begriffe Telemedizin und KI sind längst in der Optometrie angekommen und werden an vielen Orten schon erfolgreich angewendet. Dies liegt sicherlich zum Teil an den technologischen Entwicklungen, die dazu führten, dass wirklich gute diagnostische Geräte einen erschwinglichen Preis bekamen und zum anderen Teil an dem demographischen Wandel, der für eine immer größere Zahl an Menschen verantwortlich ist, die gute und vor allem kontinuierliche Vorsorgeuntersuchungen benötigen.

Augenärzte können diese schon seit längerer Zeit in vielen Gebieten Deutschlands nicht mehr auffangen und die Wartezeiten auf einen Termin werden immer länger. Doch die Zahl der Augenärzte, die erkennt, dass eine Zusammenarbeit für beide Seiten lohnenswert ist, steigt stetig. Dies setzt bei den Augenoptikern und Optometristen das nötige Fachwissen voraus und eine entsprechend hochwertige und zuverlässige Technik im Bereich der Diagnostik. Dies können Ihnen die REVO OCTs bieten. Die dann benötigten Schnittstellen bzw. Übergabe-Möglichkeiten der OCT Daten an KI Programme oder Augenärzte ist bei allen Modellen gegeben und einfach umsetzbar.
Ein paar der Möglichkeiten im Bereich KI und Telemedizin möchten wir Ihnen hier ohne Wertung und Ranking kurz vorstellen.
Der Augenarzt in Ihrer Nähe
Der einfachste Weg ist sicherlich eine gute Zusammenarbeit mit einem Augenarzt vor Ort. Gern können wir an dieser Stelle auch eine vermittelnde Funktion einnehmen, da wir natürlich auch zu vielen Augenärzten in ganz Deutschland einen guten Kontakt pflegen. Sprechen Sie uns gern an.

Unser neuer Partner – Altris AI Screening Software
Altris AI hebt die Interpretation von OCT-Aufnahmen auf ein neues Niveau. Die KI analysiert retinale Strukturen automatisiert, erkennt und quantifiziert pathologische Veränderungen und liefert objektive, reproduzierbare Ergebnisse in Sekundenschnelle. Für Augenoptiker und Optometristen bedeutet das eine deutlich höhere diagnostische Sicherheit sowie eine wertvolle Unterstützung bei der Früherkennung selbst subtiler Auffälligkeiten. Die Technologie fungiert als intelligente Zweitmeinung, reduziert das Risiko übersehener Befunde und stärkt die klinische Entscheidungsfindung – gerade im zunehmend anspruchsvollen Vorsorge- und Screeningbereich.
KI-gestützte OCT-Analyse in der Optometrie ist für jeden Optometristen eine Chance, das volle Potenzial dieses Diagnoseverfahrens auszuschöpfen.
Die OCT ist die effektivsten Verfahren zur strukturellen Beurteilung der Netzhaut, erfordert jedoch umfangreiche Erfahrung, um Auffälligkeiten sicher einzuordnen. Die Altris AI (KI für OCT)-Analyse fungiert dabei als solides und zuverlässiges Screening- und Entscheidungsunterstützungstool für Optometristen und Augenoptiker – ohne ärztliche Diagnostik zu ersetzen.
Altris AI
- unterstützt bei der Einschätzung der Dringlichkeit einer Überweisung
- erkennt über 70 Pathologien und Biomarker
- bewertet das frühe Risiko für ein Glaukom
- ermöglicht die Erstellung individuell anpassbarer Berichte
Auch wenn ein KI-Screening Optometristen bei der Analyse von OCT-Bildern und der strukturierten Beurteilung von Auffälligkeiten wirkungsvoll unterstützt, ersetzt sie weder die klinische Erfahrung noch die augenärztliche Diagnostik. Optometrie lebt von der Kombination aus fachlicher Expertise, verantwortungsvollem Screening, persönlicher Patientenkommunikation und fundierter Einschätzung, wann eine weiterführende ärztliche Abklärung erforderlich ist – genau hier entfaltet Altris AI ihren größten Mehrwert.
Weitere Informationen finden Sie auf der Altris Homepage oder im nachfolgenden Prospekt.


Part of

KI gestütztes Augenscreening
Die RetinaLyze-Software (SaaS-Lösung) prüft mit einem trainierten Algorithmus bei den erstellten OCT Scans oder Fundusfotos auf eventuelle Auffälligkeiten, die auf eine diabetische Retinopathie (DR), eine trockene, altersbedingte Makuladegeneration (trockene AMD) und/oder auf ein Glaukom (Grüner Star) hindeuten können.
Das Augenscreening in vier einfachen Schritten
Die patentierte Software lokalisiert mögliche Netzhautveränderungen in einem Bild. In 85% bis 90 % der Augenscreenings werden keine Veränderungen entdeckt. Die Bilder werden gespeichert und können für einen Vergleich beim nächsten Augenscreening aufgerufen werden. Das Augenscreening läuft so in vier einfachen Schritten ab:

Der Anwender erstellt als erstes einen Scan oder ein Foto der Netzhaut beider Augen mit dem OCT oder der Funduskamera. Danach werden die die Scans/Fotos via Internet-Login an die RetinaLyze-Software übermittelt. Die RetinaLyze-Software erkennt mögliche Auffälligkeiten innerhalb von 30-45 Sekunden und meldet die Resultate in einem übersichtlichen, leicht verständlichen Statusbericht. Auffälligkeiten werden mittels Ampelsystem und einer Empfehlung für das weitere Vorgehen zurückgemeldet.
Weitere Informationen finden Sie auf der RetinaLyze Homepage
Die Aufzeichnung eines Webinars zum Thema “KI-basiertes Augenscreening für OCT-Geräte” können Sie sich hier anschauen. An der Stelle 01:06:00 beginnt Remo Jahnke mit der Vorstellung der REVO OCT’s und deren Funktionsumfang. – Jetzt ansehen
Telemedizin, Augengesundheit gemeinsam mit Ärzten
Epitop unterstützt bereits seit 2005 mit ihrem telemedizinische Netzwerk Augenärzte bei der Vorsorge und Diagnostik. 2016 wurde dieses Angebot für Augenoptiker erweitert und verknüpft nun die beiden Ansprechpartner für “Gutes Sehen”.
Ablauf des telemedizinischen Screenings:
Screeningmessungen und Aufnahmen werden in die Akte des Patienten hochgeladen. Intelligente Algorithmen erstellen einen Screeningbericht, der an ein Netzwerk von Ärzten zur Einsicht weitergeleitet wird. Der Ausbau und die Stärkung regionaler Kooperationen liegt dabei im Fokus. Die persönliche, ärztliche Beurteilung liegt dann im Schnitt drei bis vier Tage später vor. Die Ärzte, die eingebunden sind und die Daten telemedizinisch beurteilen, stehen nicht nur für Rückfragen und Notfälle zur Verfügung, sondern haften im Zweifel auch für ihre Beurteilung.
Weitere Informationen finden Sie bei Epitop Vision
